| Situative
oder sporadische Befragungen zu Einzelthemen wie z. B. Organisationsänderungen,
Zusammenlegungen von Abteilungen, Produktionsstätten oder Werken,
zu sozialen Themen wie Gesundheitsmanagement oder soziale Absicherungssysteme
und –bedürfnisse und allen anderen Einzelthemen machen an zwei
Stellen Sinn:
1. Zur Vorbereitung dieser Maßnahmen
Dies natürlich nicht, um Mitarbeitern die Chance zu geben, im Rahmen
einer Befragung einen »Wunschzettel« auszufüllen. Vielmehr
geht es darum, z. B. für eine große
Akzeptanz zu sorgen, Mitarbeiter auf diese Pläne und die damit
einhergehenden anstehenden Veränderungen vorzubereiten
und über eine offene und ehrliche (anonyme!) Rückkopplung
Hinweise darauf zu bekommen, wo ggf. Ängste oder Sorgen bestehen.
So besteht die Chance, im Vorfeld bereits auf diese eingehen zu können
und auch kritische Maßnahmen besser und mit weniger unerwünschten
»Nebenwirkungen« durchführen zu können.
2. Nach der Durchführung dieser Maßnahmen
Nach einem angemessenen Zeitraum nach Veränderungen macht es durchaus
Sinn, eine Mitarbeiterbefragung durchzuführen. Es kann überprüft
werden, ob die Maßnahmen wie gewünscht
umgesetzt und die geplanten Ziele erreicht
wurden. Ebenso können Problemfelder und Missstände aufgedeckt
werden, die bis dahin nicht vielleicht gar nicht bekannt sind, oder schwelende
Konflikte enthüllt werden. So wird die Grundlage für ein effektives
Gegensteuern gelegt.
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